Bundesverband der
Siebenbürger Sachsen in Österreich

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Schriftführer Mag. Rolf Morenz
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Verband
Geschichte
Kurzübersicht der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

1142-1162

Der ungarische König Geisa II. ruft deutsche Siedler in sein Land. Sie kommen vorwiegend aus Flandern, Franken sowie dem Rheinland um Maas und Mosel. Als Siedlungsgebiet wird ihnen das Land zwischen den Karpaten - das heutige Siebenbürgen - zugewiesen.

1211-1225

Der deutsche Ritterorden kommt nach Siebenbürgen, gründet Dörfer und errichtet Burgen.

1224

Der ungarische König Andreas II. verleiht den Kolonisten den "Goldenen Freibrief" ("Andreanum"). Er wurde zum Grundgesetz der Siebenbürger Sachsen und sicherte ihnen das Recht auf Grund und Boden zu (Königsboden).

um 1235

Hermannstadt und Kronstadt werden erstmals als städtische Siedlungen genannt.

1376

Älteste erhaltene Zunftsatzung in Siebenbürgen.

1395

Erster Türkeneinfall in die Umgebung von Kronstadt.

1486

Der ungarische König Mathias Corvinus bestätigt die Einheit aller Siebenbürger Sachsen (Universitas Saxonum) auf dem Königsboden.

1543-1547

Johannes Honterus setzt die Reformation durch. Die "Kirchenordnung aller Deutschen in Sybembürgen" wird beschlossen und alle Siebenbärger Sachsen werden lutherisch.

1583

Einführung des Eigen-Landrechtes der Siebenbürger Sachsen.

16. Jhdt.

Siebenbürgen ist ein - den Türken - tributpflichtiges Fürstentum. Kriege, Seuchen und Hungersnöte zerstören das Land.

1691

Kaiser Leopold I. führt auch den Titel eines Fürsten von Siebenbürgen und anerkennt die Landesverfassung.

1734

Beginn der Transemigration (Zwangsumsiedlung) von Protestanten aus Innerösterreich nach Siebenbürgen.

1774-1784

Samuel von Brukenthal ist Gubernator von Siebenbürgen.

1848

Revolution in Siebenbürgen. Die Sachsen bleiben kaiserlich.

1849

Stephan Ludwig Roth - Pfarrer, Lehrer und Erzieher - wird in Klausenburg von den Ungarn standrechtlich erschossen. Österreichische Truppen erobern Siebenbürgen.

1867

Gründung der österreich-ungarischen Monarchie. Siebenbürgen wird Teil der ungarischen Reichshälfte. Aufhebung der Königsbodens.

1920

Mediascher Anschlußerklärung der Sachsen an Rumänien.

1940

Zweiter Wiener Schiedsspruch. Nord-Siebenbürgen kommt zu Ungarn.

1941

Rumänien nimmt auf deutscher Seite am Krieg teil.

1944

23. August: Rumänien kapituliert und erklärt Deutschland den Krieg. Evakuierung der Sachsen aus Nord-Siebenbürgen.

1945

Ab 11. Januar: Verschleppung der arbeitsfähigen Deutschen aus Rumänien zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. Totalenteignung der deutschen Bauern.

1977-1991

Massive Aussiedlung der Siebenbürger Sachsen vorwiegend in die BRD.



Letzte Aktualisierung:  12.04.2005 17:05